Wie Google mit der AJAX Suche die Webanalyse killt

Google testet ja zurzeit die Suche auf AJAX umzustellen. Vom Prinzip her keine schlechte Sache da die User-Expirience dadurch sicherlich gesteigert wird jedoch gibt es einen KLEINEN aber entscheidenen technischen Nachteil bei der Ajax suche: Der Google Referrer ändert sich!.

Bisher waren die Referrer von Google http://www.google.com/?q=Suchwort

mit der Ajax-Suche ändert sich der Referrer (soweit ich das mit bekommen habe) auf:

http://www.google.com/#q=Suchwort

Der Unterschied? Die Query Variable wird nun als Anker übergeben – na und? Das Problem: Browser übergeben beim Referrer keine Werte nach einer #. Dadurch werden sämtliche Google Referrer zu http://www.google.com/ was es damit unmöglich machen würde die Suchanfragen raus zu filtern. Damit würde Google auf einen Schlag alle Tracking-Dienste wie eTracker, Indexstats & Co. enthaupten.

Ein Tracking was aller wahrscheinlichkeit nach noch weiter funktionieren wird ist natürlich Google Analytics – ein Schelm wer böses dabei denkt!

Hoffen wir mal das es nicht wirklich dazu kommt und Google die Ajax-suche so nicht überall umsetzt.

One Response to “Wie Google mit der AJAX Suche die Webanalyse killt”

  1. Phrench writes:

    Da Google ja nicht evil ist, braucht man sich keine Sorgen zu machen ;-)
    Weisst Du zufaellig, ob die Variable bei Adwords Anzeigen nach wie vor normal weitergegeben wird (im AJAX Fall)?

go go powerranger