Wie Google mit der AJAX Suche die Webanalyse killt
Dienstag, 3 Februar 2009
Google testet ja zurzeit die Suche auf AJAX umzustellen. Vom Prinzip her keine schlechte Sache da die User-Expirience dadurch sicherlich gesteigert wird jedoch gibt es einen KLEINEN aber entscheidenen technischen Nachteil bei der Ajax suche: Der Google Referrer ändert sich!.
Bisher waren die Referrer von Google http://www.google.com/?q=Suchwort
mit der Ajax-Suche ändert sich der Referrer (soweit ich das mit bekommen habe) auf:
http://www.google.com/#q=Suchwort
Der Unterschied? Die Query Variable wird nun als Anker übergeben – na und? Das Problem: Browser übergeben beim Referrer keine Werte nach einer #. Dadurch werden sämtliche Google Referrer zu http://www.google.com/ was es damit unmöglich machen würde die Suchanfragen raus zu filtern. Damit würde Google auf einen Schlag alle Tracking-Dienste wie eTracker, Indexstats & Co. enthaupten.
Ein Tracking was aller wahrscheinlichkeit nach noch weiter funktionieren wird ist natürlich Google Analytics – ein Schelm wer böses dabei denkt!
Hoffen wir mal das es nicht wirklich dazu kommt und Google die Ajax-suche so nicht überall umsetzt.
No. 1 — Februar 6th, 2009 at 07:15
Da Google ja nicht evil ist, braucht man sich keine Sorgen zu machen
Weisst Du zufaellig, ob die Variable bei Adwords Anzeigen nach wie vor normal weitergegeben wird (im AJAX Fall)?